Die Vision

knut klDas ist Knut Lembke, unser Gründungs- und Vereinsvater des TCBS.
Ihn packte irgendwann mal das Tauchen und ließ ihn nicht wieder los. Mit dieser Sucht im Blut und konkreten Planungen ab etwa 1990, fand er 1991 den Weg zum Bürgermeister in Brieselang Herrn Richard Heynisch. Seine Vorstellung: Tauchen im Brieselanger Nymphensee!

Herr Richard Heynisch war nicht unbedingt abgeneigt dem interessanten Sport in seiner Gemeinde ein zu Hause zu bieten, aber eine seiner Bedingungen lautete: Ein Verein muss her, und Brieselang kommt zuerst im Vereinsnamen! Einige weitere Verhandlungen mit ihm, Christine Otto (stellv. Bürgermeisterin) und Gerhard Schwandt (Bürgermeister 1992-1993) folgten. Mit diesen Worten nahm die Gründungsprozedur seinen Lauf. Am 09.05.1992 fanden sich neun Brieselanger und Spandauer zusammen und gründeten einen Brieselanger Tauchsportclub, den Tauch-Club Brieselang/Spandau '92 e.V. Die neun Gründungsmitglieder waren: Knut Lembke, Jürgen Schrödter, Andre Koppel, Klaus Malecha, Monika Giese, Ulrike Behnke, Michael Kultus, Werner Kreitner, Frank Noack.

• Die Entwicklung

Der sehr interessante Sport weckte schnell die Neugier der Brieselanger. In den folgenden Jahren war der TCBS immer wieder bei diversen Veranstaltungen in der Gemeinde präsent und stellte neugierigen Gesichtern den Tauchsport vor. Viele waren so neugierig, dass sie das Tauchen erlernen wollten und der Verein wuchs rasch an. Viele Mitgleder kamen, etliche gingen auch wieder. Die Familie, das Arbeitsfeld waren etwaige Gründe dafür. Wohl gefühlt haben sich alle. Knut gelang es den Verein als ein zweites zu Hause wirken zu lassen. Ein angenehmes, familliäres Verhältnis zwischen den Mitgliedern ist bis heute zu spüren. Sein Engagement machte nicht Halt bei der Vereinsführung. Er vertiefte sich maßgeblich in die Ausbildung neuer Taucher, Weiterbildung der bestehenden Taucher und bekam dafür Unterstützung von unserem Tauchlehrer Michael Eberle. Mit ihm zusammen fand sich ein Ausbildungspaar das sich eines auf die "Fahne geschrieben" hat. Lernst du bei uns Tauchen, tauchst du so gut, dass du nicht als Anfänger auffällst. Nach diesem Motto, bilden wir heute noch aus.

Der Einbruch

Im Jahre 2005 fasste Knut den Beschluss, dass nach dreizehn Jahren sein "Baby" groß genug ist, ohne ihn auf eigenen Beinen stehen zu können. Er überließ die Führung engagierten Nachfolgern. In den folgenden drei Jahren verließen mehr als die Hälfte der Mitglieder den Tauch-Club. Von weit über fünfzig Mitgliedern waren nur noch sechsundzwanzig übrig. Anfang 2008 waren sich die restlichen Mitglieder einig, Knut muss wieder in den Vorstand um mit Wolfgang Nitschke, dem zweiten Vorsitzenden zu dieser Zeit, den Verein zu retten. Mit dieser kleinen Anzahl an Mitgliedern ist der mittlerweile durch den Seebetreiberwechsel geschuldete enorme Kostenanstieg der Pacht am Nymphensee kaum noch zu stemmen. Jetzt ging um und an die Reserven des Vereines und dem wichtigen Verhandlungsgeschick der beiden mit dem Seebetreiber. Ein Weihnachtsgedicht zur Weihnachtsfeier im Jahre 2008 zeugt von dem sehnlichen Wunsch den Verein wieder gesunden zu lassen.

Die Wiedergeburt

Etwa Mitte 2008 fand jemand den Weg zu Knut, weil er wie viele vor ihm, das Tauchen erlernen wollte. Er lernte bei Knut und Micha, flog in den Urlaub und kam zurück zu Knut und half ihm bei der Ausbildung. Er machte den "Hampelmann" und Vorführer für die nächsten Schüler und wuchs so nicht nur in die Ausbildung ein, sondern erkannte, dass hier in der Ausbildung, eine sehr interessante Aufgabe auf ihn wartet. Er war der Erste für den Start in die kommenden vier Jahre. In dieser Zeit wuchs der Verein, durch nach der Ausbildung in Verein bleibende Schüler, wieder auf eine gesunde Anzahl. Zweiundvierzig sollten es Ende 2012 wieder sein. Mit diesen neuen Mitgliedern bewegte sich der Altersdurchschnitt wieder etwas nach unten - also sehr viel junge und aktive Mitglieder. Es kam wieder Bewegung in das Vereinsleben und das Familiengefühl war wieder zu spüren. Knut hatte es geschafft - sein Baby atmete wieder.

Die erneute Suche

Knut wollte es erneut versuchen jemanden zu finden, der seinen Verein weiterführen könne. Diesmal schien er jemanden ins Auge gefasst zu haben, der es eventuell schaffen könnte. Er hatte sich eine kluge Masche ausgedacht. Das sein Proband über das betriebswirtschaftliche Wissen als Kassierer zu fungieren verfügte, wusste Knut mittlerweile. Also war der Weg nicht weit ihn um die Bekleidung der Position des Kassierers zu fragen. In dieser Funktion hatte Knut die überaus kluge Idee ihm weitere vereinsführende Arbeiten durchführen zu lassen und konnte ihn damit bestens auf Eignung austesten. In der kommenden Amtsperiode wuchsen die Vereinsinteressen der beiden zusammen und Knut erkannte, dass könnte der Richtige sein. Er überließ ihm immer mehr Arbeiten aus der Vereinsführung und legte damit den Grundstein für die nächsten Wahlperioden. Zu den Neuwahlen Anfang 2013 sollte es dann Wirklichkeit werden. Knut positionierte sich auf den zweiten Vorsitzenden und die neue Führung sollte das Vertrauen der Mitglieder erhalten. Es war der "Hampelmann" der als erster den Neubeginn der Wiedergeburt 2008 eingeläutet hatte.
mike kleinMike Friedenberger war der Schüler von damals. Mittlerweile hat Knut es geschafft seine neue Gesamtführung zusammen zu stellen. Mit den Neuwahlen im März 2015 hat der den geschäftsführenden Vorstand zum zweiten Mal verlassen und schaut zu, was die drei da so machen. Die drei versuchen sich in ihrem verantwortungsvollem neuen Aufgabengebiet zu behaupten. Und wer sind die drei?

Als zweiter Vorsitzender Karsten Krüger
karsten

 und als Kassiererin Denise Schneider.

denise kl

Nicht nur für die neuen drei Gesichter steht uns unser Knut immer mit Rat und Tat zur Seite. Ganz zurücklehnen kann er sich ja ohnehin nicht. Für alle Mitglieder ist er nach wie vor unser Technikwart und bleibt unser wichtigster Mann am Kompressor.

 

Danke Knut, für dein Vertrauen in uns... !